Der aus Polen stammende Künstler, der seit 1990 in Berlin lebt, zeigt menschliche Typen mit Charakter. Neben „Mann und die Wand“, „Rollschuhfahrerin“. Als Bildhauer versucht Wojtek Hoeft den Menschen über den Körper zu verstehen und über den Körper anzusprechen. Deshalb gestaltet er figürliche Skulpturen.
Die Figur steht uns als Objekt unter vielen gegenüber, wird aber vom Betrachter als Abbildung unseres Körpers gelesen. Diese einfache Tatsache macht er sich als Künstler zunutze, um im Betrachter die Empfindung für den Körper und die damit verbundenen kognitiven Vorstellungen anzusprechen. Wojtek tut dies, indem er die Physiognomien seiner Skulpturen neu gestaltet und formt. Er überschreitet die Grenzen des scheinbar statisch und physiognomisch Möglichen und konfrontiert den Betrachter so mit seinen Ansprüchen an den Körper und mit der Relativität seines Körper- und Selbstbildes.






